Free mp3: "Das Manifest" von Bertolt Brecht
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 Theater, Literatur, Vermächtnis, Erbe, Auftrag, ManifestNach der Rückkehr aus dem Exil begann Bertolt Brecht schon in der Schweiz das "Manifest der Kommunistischen Partei" von Karl Marx und Friedrich Engels in Versform zu bringen. Manfred Wekwerth, ein Mitarbeiter Brechts, brachte das Stück 2006 auf die Bühne des Grazer Volkshauses und wurde als mp3 dokumentiert.
    

:::Freiklick:::>   Bertolt Brecht: "Das Manifest" - 30.11.2006
Bert Brecht.   Im Februar 1945 notiert Brecht in seinem Arbeitsjournal: "Ich schaue mich nach einer Arbeit um und beschließe, das Manifest zu versifizieren..."  Ein erster Gesang soll über die Schwierigkeit handeln, die es bereitet, sich in der Natur der Gesellschaft zurechtzufinden. Im April 1945 ergänzt Brecht in einem Brief an Karl Korsch: Ich versuche mich an einem Lehrgedicht der respektablen Versart des Lukrez'schen "De rerum natura" über so etwas wie die Unnatur der bürgerlichen Verhältnisse … Anlässlich seiner Rückkehr aus dem Exil begann Bertolt Brecht das "Manifest der Kommunistischen Partei" von Karl Marx und Friedrich Engels in Versform zu bringen. Unter dem Titel "Das Manifest" sollte es Teil eines größeren Lehrgedichts werden. 1955 kommt Brecht noch einmal auf das Projekt zurück, beendet es aber nicht. "Das Manifest" bleibt Fragment.
:::Freiklick:::>  Ges(ch)ichtspunkte: 17. August 1953
Am 17. August 1953 wurde bei den Salzburger Festspielen Gottfried von Einems Oper "Der Prozess" (Franz Kafka) uraufgeführt. Gottfried von Einem war erst im Dezember 1951 wegen seiner Fürsprache für Bertold Brecht aus dem Direktorium der Salzburger Festspiele ausgeschlossen worden.
KPÖ-Steiermark. Der Bildungsverein der KPÖ Steiermark stellt die Aufführung im Grazer Volkshaus als mp3 dankenswerterweise zum Nachhören kostenlos zur Verfügung. Dazu auch eine mp3 des ehemaligen Mitarbeiters von Brecht, Manfred Wekwerth "Mein Abenteuer Brecht".
:::Freiklick:::>   Ges(ch)ichtspunkte 11. Jänner 1949  
Einmal im Exil - immer im Exil: Bertolt Brechts Premiere einer überarbeiteten Version von "Mutter Courage und ihre Kinder" am Deutschen Theater in Berlin mit Helene Weigel als Courage dokumentiert am 11. Januar 1949 das Ende einer neuen Flucht. Schweiz, Österreich und Tschechoslowakei sind die Stationen.


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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 18. Dezember 2009 )