Test: Melodientaubheit
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Test: MelodientaubheitMenschen, die keine Melodien erkennen können, nehmen falsche Töne dennoch unbewusst wahr. Das behaupten zumindest amerikanische Forscher die dies bei Probanden mit Melodientaubheit herausgefunden haben wollen. Etwa zwei Prozent der Bevölkerung leidet unter dieser "Behinderung".
  

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Die Erforschung des Phänomens könnte Aufschluss über eine ganze Reihe von geistigen Funktionen geben. Bei der auch als Melodientaubheit bezeichneten sensorischen Störung des Gehirns ist der Mechanismus zur Verarbeitung von Melodien gestört, bei dem bestimmte Hirnregionen der Reihe nach aktiviert werden. Das Paradoxon ist dieses: Melodientaube Menschen können keine falschen Töne bei einer Melodie erkennen – ihr Gehirn kann dies jedoch durchaus wahrnehmen. Bei Menschen mit funktionierender Wahrnehmung von Melodien erhält der Frontallappen Signale, die bereits im Auditiven Cortex verarbeitet wurden. Bei Personen mit Melodientaubheit ist dieser Weg gestört. Auf diese Weise gelangen Informationen über falsche Noten zum Frontallappen, ohne dass sie vorher vom Auditiven Cortex verarbeitet wurden. Die Forscher hoffen, in Zukunft die Ursprungsregionen der beiden Signale noch genauer orten zu können und die genetischen Grundlagen der Melodientaubheit zu bestimmen.

:::Freiklick:::>  Processing Melodic Errors Outside of Conscious Awareness as Reflected by Components of the Auditory ERP (PLoSone)


ec
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 28. November 2009 )