Evangelische Kirche: Homosexualitšt ist kein Amtshindernis
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Homoerotik, Homosexualität, Kirchen, Glaube, Gleichstellung, Staat, Diskriminierung, Die evangelische Kirche in Schleswig-Holstein und Hamburg hat die Kritik von konservativen Christen an einem Kandidaten für das Schleswiger Bischofsamt als "diffamierend" zurückgewiesen. Die Homosexualität eines Menschen sei in Nordelbien kein Hindernis für die Ordination und die Ausübung eines geistlichen Amtes.
  

Dies erklärte der Präsident der nordelbischen Synode, Hans-Peter Strenge.Die "Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis" hatte zuvor in ihrem Mitteilungsblatt den Bischofswahlausschuss unter Vorsitz von Hamburgs Bischöfin Maria Jepsen massiv angegriffen und die mögliche Wahl eines "weltweit ersten schwulen lutherischen Bischofs" kritisiert. Der für das Schleswiger Bischofsamt kandidierende Propst Horst Gorski (Hamburg-Altona) war vor Jahren Sprecher des Konvents lesbischer und schwuler Theologinnen und Theologen in der nordelbischen Kirche.
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Der Bischofswahlausschuss habe mit Gorski und dem Propst des Kirchenkreises Angeln, Gerhard Ulrich, "zwei uneingeschränkt geeignete Kandidaten präsentiert", so Strenge weiter. Beide verfügten über eine vielfältige pastorale und theologische Qualifikation und langjährige Leitungserfahrung. Die Bischofswahl soll am 12. Juli im Schleswiger Dom stattfinden. Bischof Hans Christian Knuth (67) tritt nach 17 Amtsjahren am 30. September in den Ruhestand.
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