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Begriffs-Glossar zu den spätmittelalterlichen Bilderhandschriften PDF Drucken E-Mail
Freie Nachschlagewerke - Kunst und Unterhaltung
Handschriften, Mittelalter, Kunst, Kultur, Geschichte, Im Besitz der Universitätsbibliothek Heidelberg befinden sich unter anderem 27 Bilderhandschriften aus drei der bekanntesten deutschen Schreibwerkstätten des 15. Jahrhunderts. Ein Glossar  erklärt online notwendige Termini technici: von "Ähre" über "Krapp" und  "Reklamant" bis "Zinnober".
  

Termini technici. Im Früh- und Hochmittelalter war es noch üblich, daß ein Buch, eine Handschrift, in Auftrag gegeben wurde. Das Schreiben, Malen und Binden des Buches fand in der Regel im Skriptorium (sic!) eines Klosters statt, es existierten aber auch weltliche Werkstätten zum Schreiben von profanen, vor allem juristischen Texten.

Die Herstellung eines Buches im Mittelalter unterscheidet sich von der heutigen Buchproduktion gewaltig, sowohl in Bezug auf die verwendeten Materialien, als auch in den Herstellungstechniken selbst. Die Fachbegriffe zu den einzelnen Herstellungsschritten oder verwndeten Materialien sind uns heute allgemein selten oder nur oberflächlich bekannt, wiewohl die Wissenschaftler recht genau Bescheid wissen.  Zur Not werden wir uns noch etwas unter "Initialen" oder "Miniaturen" vorstellen können,  und wenn der Illustrator solche malte; oder "Bordüren", dann werden wir dem noch lückenhaft folgen können. Aber er malte auch Fleuronnés?
:::Freiklick:::>   Begriffs-Glossar zu den spätmittelalterlichen Bilderhandschriften
Fleuronnée. Initiale aus Cpg 403, fol. 4r Von französisch fleuronnée – geblümt, fleuron – Blümchen. Ornament zur Gestaltung von Initialen, welches meist mit der Feder gezeichnet wurde und sich aus linearen Elementen zusammensetzt. Vorbild dieser Elemente sind stilisierte Pflanzenformen wie Blätter, Ranken, Knospen oder Dornen. Typisch für Fleuronnée-Initialen ist der Kontrast zwischen einfarbigem, kompaktem Buchstaben und feingliedrigem, netzartigem Linienwerk, das ihn umgibt. Meist werden für Buchstabe und Fleuronnée unterschiedliche Farben verwendet. Steht die Initiale vor einem Feld, das sich aus solchem Linienwerk zusammensetzt, so spricht man von Fleuronnéegrund. Fleuronnée tritt zum ersten Mal im 12. Jahrhundert in französischen Manuskripten auf.

 
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