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Walser- und/oder Sarazenenwanderung PDF Drucken E-Mail
HEIMAT ist kein Ort. - Vorarlberg Reader
Sarazenen in den AlpenVier mal linksherum in Migrationsfragen:
... Walserwanderung
... Arabische Namen
... Niederlassungsfreiheit
... Wasserbauspezialisten
  

1. Klick linksherum ... Walserwanderung

Schon während der Römerzeit existierten Passwege zwischen Italien und dem Saastal (Antronapass und Monte-Moro-Pass). Im Jahr 939 fielen Sarazenen ins Wallis ein. Viele Orts- und Bergbezeichnungen wie zum Beispiel "Allalin" sind in dieser Zeit entstanden und erinnern noch heute an diese Epoche. Vor 700 Jahren setzten die Walserwanderungen ein. Auch viele Saaser verliessen wegen fehlender Existenzgrundlagen und Aussicht auf mehr Freiheiten ihre Heimat für immer. Sie zogen mit Frau und Kindern, Vieh, Hab und Gut über die Pässe nach Italien und liessen sich auf rauhen Höhenlagen in den Walsersiedlungen Macugnaga und Antronapiana nieder. Immer wieder wurde das Saastal durch Unwetter, Überschwemmungen, Krankheiten und Kriege (u.a. Napoleon) überschattet. Trotzdem schafften es die Bewohner des Saastales mit sehr viel Willen und Schaffenskraft, auch unter den widrigsten Umständen ihre Traditionen fortzuführen und das Tal zu einem Ort der Besinnung und des Wohlbefindens zu machen.


2. Klick linksherum ... Arabische Namen

Berge und Dörfer im Walliser Saastal haben bisweilen ungewohnte Namen. Allalin, Mischabel und Almagell klingen nicht alpin, sondern arabisch. Tatsächlich gibt es eine lange wissenschaftliche Auseinandersetzung darüber, ob sie arabischen Ursprungs sind - und ob die Vorfahren der BewohnerInnen von Saas Fee arabischer Herkunft waren.


3. Klick linksherum ... Niederlassungsfreiheit

906 überquerten die Muslime die Alpen und errichteten am Grossen St. Bernhard einen festen Stützpunkt. 936 plünderten sie das Bistum Chur. Einige Gruppen stiessen bis nach St. Gallen vor. Im Westen erreichten sie um 940 St. Maurice und kamen im Waadtland bis zum Schloss Chillon.  Im Wallis,  haben sich einzelne Bauern, Kaufleute und Handwerker niedergelassen. Als lokale Namen verweisen auf diese Zeit noch: Das Allalinhorn (al 'ain: die Quelle),  Almagel (al mahall, der Wohnort, der Weiler), Bisse de Sarazins ob Siders und Pontresina, der pont des sarazins, der 1139 zum ersten Mal als Name auftaucht.


4. Klick linksherum ... Wasserbauspezialisten

Wasserbauspezialisten. Da "Sarazenen" (d.h. Mauren überwiegend berberischer Herkunft) von der spanischen Halbinsel während des 9. und 10. Jhs. vereinzelt auch Züge über die Alpen in die Schweiz unternahmen, wo sie u.a. bis nach Chur und Sankt Gallen kamen, hat man in späterer Zeit einige Schweizer Ortsnamen mit solchen Eindringlingen in Verbindung bringen wollen. Auch in denjenigen Fällen, in denen sich ein solches Toponym sprachlich tatsächlich aus dem Namen der Sarazenen herleiten lässt - wie speziell im Fall von Pontresina (1137-39 als pons sarasina, 1303 als ponte sarracino belegt) und der Wasserleitung Bisse de Sarrazin im walliser Vercorin - ist jedoch zu bedenken, dass im Hintergrund auch ein nicht oder nicht mehr ethnisch bedingter Personenname des namengebenden Erbauers oder Besitzers stehen kann, oder eine allgemeinere Bedeutung wie "fremdartig, alt".

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 4. September 2007 )
 
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