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Digital: Karlsruher Tulpenbuch PDF Drucken E-Mail
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Boerse, Derivathandel, Zinsen, Optionen, Aktien, Gold, Devisen, WertpapiereUm die schöne Tulpe - ursprünglich beheimatet in Anatoliens Bergen, rankt sich eine der bekanntesten Finanzkrisen der Geschichte: Der erste "Börsencrash", die holländische Tulpenzwiebel-Hausse der Jahre 1634 bis 1637.  Am 7. Februar 1637 krachte der Markt zusammen, die Preise fielen um 95 Prozent.
  

Massenhysterie. Bereits im 17. Jahrhundert erschütterte ein Crash die Welt des Handels: In den Niederlanden brach 1637 der Markt für Tulpenzwiebeln zusammen. Tausende hatten ihr Vermögen in Tulpenzwiebeln investiert, nachdem die Preise für die damals seltenen, kleinasiatischen Importpflanzen in astronomische Höhen geschnellt waren.

Vom Grafen bis zum Knecht spekulierten die Menschen mit den Knollen. Preise und Wert der Zwiebeln standen bald in keinem reellen Verhältnis mehr zueinander. Immer mehr Spekulanten waren in der Hoffnung auf schnelle Gewinne auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Doch dann stiegen die ersten wieder aus, um sich ihre Gewinne zu sichern. Eine Verkaufspanik entstand, die Spekulationsblase platzte wie ein Luftballon.

Da es nie sehr große Mengen einer bestimmten neuen Zwiebelart gab, schossen die Preise in die Höhe. Kostete eine Zwiebel am Anfang der Hausse noch einen Gulden, so musste wenig später bereits 1.000 Gulden und mehr gezahlt werden. Vor allem um 1630 wurden für Blumenzwiebeln buchstäblich haushohe Preise gezahlt. Eine besondere Zwiebel war damals mehr wert als ein Grachtenhaus an der Keizersgracht in Amsterdam.  In die Wirtschaftsgeschichte ging die Spekulation mit den Tulpenzwiebeln  (Tulpen-Hausse) und der spätere Untergang als erster und unübertroffener Börsencrash der Neuzeit ein.

Freilich war es kein Börsencrash im eigentlichen Sinne, denn anders als Gold oder Silber wurden Blumenzwiebeln nicht an der streng kontrollierten Amsterdamer Börse gehandelt. Ein Netz von mehr oder weniger bekannten, geheimen oder fast öffentlichen "Handelshöhlen" überzog damals Holland. In Wirtshäusern, Gasthöfen und Tavernen traf man sich zum Handel. Die Transaktionen fanden zwischen gebratenem Fleisch, Fisch und Pasteten, zwischen Gin, Bier und Wein statt. 

Manche Gastronomen richteten eigens für diesen Zweck bestimmte Zimmer ein. Sämtliche soziale Gruppen erlagen dem Spekulationswahn: Reiche und Arme, Kaufleute und Bauern, Fleischhauer und Maler, Weber und Studenten, Torfgräber und städtische Beamte, Altwarenhändler und Dichter, Matrosen und Witwen, geachtete und weniger geachtete Personen. Und da das ganze Manöver inoffiziell war und die Züge eines verbotenen Glücksspiels trug, war es um so verlockender.

Irgendwann rief der Preisanstieg die ersten Geschäftemacher auf den Plan. Diese interessierten sich nicht wirklich für die Tulpe als schöne Pflanze, sondern nur für die steigenden Preise. Der schnelle Weiterverkauf der Tulpenzwiebeln mit hohen Gewinnen entfachte einen Geschäftsrausch. Das Geschäft gleicht dem heute auf dem Finanzmarkt bestehenden Derivathandel und funktioniert so: Der Händler erwartet einen Preisanstieg, will aber im Herbst 100 Tulpenzwiebeln zu je 1.000 Euro. Der Lieferant fürchtet einen Preis von "nur" 900 Euro je Zwiebel und akzeptiert das Angebot des Händlers. Der Händler kann sein Kaufrecht (Option) ausüben (oder auch nicht), der Lieferant muss liefern wenn es der Händler verlangt, er erhält dafür eine Optionsprämie. Der Handel mit Optionen, Kauf- und Lieferrechten entwickelte sich schwungvoll. Ab Herbst 1635 wurden keine Zwiebeln mehr verkauft sondern Zwiebelnamen. Den heutigen Aktien nicht unähnlich, kursierten Anteilscheine, die anzuzahlen waren. Oft zehnmal täglich wechselten diese ihren Besitzer. Erst wenn die Tulpenzwiebel übergeben wurde, war der volle Kaufpreis fällig.

Rembrandt. Im Jahr 1637 platzte endgültig die Tulpenspekulation. Die Preise stürzten ins Bodenlose. Viele Spekulanten verloren buchstäblich "Haus und Hof". Im Februar 1637 war halb Holland ruiniert - der Tulpenschwindel war aus. Auch der berühmte Maler Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606 - 1669) spekulierte mit und verlor. Rembrandt musste Konkurs anmelden. 1657 wurde sein Haus versteigert. Rembrandt litt doppelt unter dem Zusammenbruch der Tulpenkurse: Erstens verlor er dadurch, dass seine Kontrakte wertlos wurden. Zweitens bekam seine Malerwerkstatt in den Folgejahren immer weniger Aufträge. Denn die Depression nach der Tulpenspekulation riss große Teile von Hollands Wirtschaft mit sich. Selbst die Löhne und die Immobilienpreise sackten ab. Preise von 1.200 Gulden für ein einziges Gemälde, wie sie Rembrandt vorher erzielt hatte, waren nicht mehr durchsetzbar.

Nullsummenspiel. Auch wenn es heute um Aktien- oder Devisenoptionen geht, Optionen gelten seither als dubios. Auch der heutige Derivathandel ist aber grundsätzlich nichts anderes als eine "Wette". Sie haben alle das gleiche Grundmuster wie die Tulpenzwiebel-Option: Sie berechtigen zum Kauf oder Verkauf einer Menge von Basiswerten zu einem festen, im voraus vereinbarten Preis zu einem spätesten, fest vereinbarten Zeitpunkt. Der Sinn im Gegensatz zur Tulpomanie war einst klar: Es geht um die Absicherung des künftigen Preises. Derivate leben von der Unsicherheit der Zukunft und dem Wunsch etwas dagegen zu tun. Landwirtschaftliche Produkte, Metall- und Devisenmärkte kennen seit vielen Jahren Zukunftslieferungen als Schutz gegen Preisschwankungen. Seit 1865 werden Warenterminkontrakte für Weizen, Kupfer und Schweinebäuche am Chicago Board of Trade (CBoT) regelmäßig gehandelt. Erst in den letzten Jahrzehnten haben sich Termingeschäfte auf dem Kapitalmarkt etabliert. Heute übertrifft der Handel mit Finanzderivaten die Warentermingeschäfte um ein Vielfaches und es ist nichts anderes als ein Umverteilungsverfahren.

Böses Umverteilungsspiel. Da der Derivathandel immer ein Nullsummenspiel darstellt und die Profis in ihrer Gesamtheit gewinnen, müssen die Amateurspekulanten in ihrer Gesamtheit die Verlierer sein. Derivathandel bedeutet nichts anderes als Wetten auf die künftige Entwicklung eines Preises/Kurses, sei es von Anleihen (Zinssätze), Aktien, Rohstoffen oder Devisen (Wechselkurse). Dabei macht der "Wetteinsatz" einen Bruchteil des Basis-Werts aus. Für einen DAX Future im Wert von 150.000€ muss man nur 10.500€ einsetzen. Steigt der DAX um 10% und damit der Wert des Future auf 165.000€, so hat der Spekulant 143% Gewinn gemacht (15.000€ bei einem Einsatz von 10.500, der Verspekulierer muss allerdings gar noch 4.500€ nachzahlen.

Mit einer Option erwirbt man das Recht, das zugrunde liegende Asset innerhalb einer Frist zu einem bestimmten Preis zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Auch in diesem Fall steigt der Wert der Option viel stärker als jener des zugrunde liegenden Assets (Basiswert). Hat man sich getäuscht, so ist der Einsatz verloren. Amateurspekulanten lassen sich davon faszinieren, dass Optionspreise von einem Tag auf den anderen um 30% oder sogar 50% steigen können. Gleichzeitig können Amateure das Risiko von Optionsgeschäften nicht real abschätzen.

Im Gegensatz zu den an Börsen gehandelten Futures und Optionen sind Spot- und Termingeschäfte im Devisenhandel den "Profis" vorbehalten. Dabei wird mit Einsätzen von mehreren Millionen Dollar operiert. Kauft der Profispekulant eine Währung, die tatsächlich aufwertet, so hat er gewonnen, andernfalls verloren.  Diese Art von Wettgeschäften erstreckt sich nicht nur auf Wechselkurse, sondern auch auf Zinssätze, Aktienkurse oder Rohstoffpreise. Der Derivathandel ist nichts anderes als ein böses Umverteilungsspiel, die Summe aller Gewinne entspricht der Summe aller Verluste, ganz gleich wie bei 6 aus 45.

Und selbst im Aktiengeschäft liegt dieser Wett- und Spielcharakter mit seinen Risken: Die Dividende wird am Ende eines Geschäftsjahres als Beteiligung des Aktionärs  am tatsächlichen Gewinn mit einer bestimmten, vom Vorstand festzulegenden Summe pro Aktie ausgeschüttet. Gleichzeitig sind aber auch Gewinne durch die Kurssteigerung der Aktie möglich. Der Kurs ist der Preis, zu dem die Aktie gerade an der Börse gehandelt wird. Er kann den sogenannten Nennwert um ein Vielfaches übertreffen. Während die Dividende auf die Vergangenheit bezogen ist, also auf den abgeschlossenen realen Geschäftsgang, ist der Aktienkurs auf die Zukunft bezogen, also auf die möglicherweise irrealen Erwartungen und Hoffnungen. Bei langen Aufwärtsbewegungen der Börsenkurse macht sich regelmaessig dasselbe irrationale Moment bemerkbar. Denn selbst wenn die in der Kurssteigerung vorweggenommenen zukünftigen Gewinne tatsächlich eintreffen, werden sie ja als Dividende  noch einmal ausgeschüttet oder in neue Produktionsanlagen reinvestiert. Die Kursgewinne treten also neben die realen Geschäftsgewinne, ganz so, als könnte sich das Kapital zweimal verwerten.

Aber auch die modernste spekulative Geldwirtschaft kann nicht über ihren eigenen Schatten springen. So wenig es dem  Staat möglich ist, fiktives Geld aus dem Nichts zu  schöpfen, ohne durch eine inflationäre Krise bestraft zu  werden, ebensowenig ist die Börse in der Lage, dauerhaft fiktive Werte durch Kurssteigerungen zu kreieren, ohne in Gestalt eines Börsenkrachs die Quittung zu bekommen. Der  Crash steht immer dann bevor, wenn die Kurse im Vergleich zu  den tatsächlich möglichen Geschäftsgewinnen in völlig irreale Höhen steigen, niemand mehr an ein böses Ende glaubt, Schwindelgeschäte überhand nehmen und fast die ganze Gesellschaft vom Spekulationsfieber erfasst wird, wie 1636 in Holland.

Wenn sich eine Manie ausbreitet und die Nachfrage nach Aktien und anderen Investments steigt, dann steigt auch das Angebot. Die Qualität dieser neuen Emissionen wird jedoch immer zweifelhafter. Auch während der holländischen Tulpenspekulation war dies so. Zunächst waren nur die schönsten Tulpen gefragt. Am Ende hielt man fast jede Tulpe einer Spekulation für wert. Und am Neuen Markt war dies ähnlich. Im Höhepunkt der Euphorie und des Optimismus kauften die Anleger fast alles was im entferntesten Sinne irgendetwas mit Biotechnologie oder Internet zu tun hatte. Alle Spekulationsblasen enden abrupt und ohne große Warnsignale. Wenn man auch noch so fest daran glaubt, daß man keiner Manie zum Opfer fallen wird, ist es doch so, daß Manien erst im Rückblick am klarsten erkennbar sind. Die wenigen sichtbaren Warnzeichen werden von der Masse meist ignoriert.

Intolerante, inhumane katholische Habsburger mit der Gegenreformation sind endlich verantwortlich dafür, dass die Tulpe ein holländischer und kein österreichischer Exportschlager wurde.

Lale - Frühlingsbote aus Anatolien. Turkmenische Nomaden bringen im 13. Jahrhundert die "Tränen des Orients" nach Anatolien. In diesem Teil der Türkei blühen die Nachkommen dieser Urzwiebeln bis heute wild in Hochlagen ab 1700 Metern. Es sind einfache, robuste Bergblumen. Doch die Nomaden verehren sie als Vorboten des nahenden Frühlings, Symbole des Lebens und der Fruchtbarkeit. Im 16. Jahrhundert erobert die Tulpe Konstantinopel, das heutige Istanbul. Nach kurzer Zeit schmückt sie nicht nur die Gärten der Stadt, sondern auch die Wände der Moscheen und Paläste.  Bald wird die Tulpe zum Lieblingsmotiv türkischer Künstler. "Lale", die Tulpe, ist ihnen heilig: In der alten osmanischen Schrift besteht ihr Name aus den gleichen Buchstaben wie das Wort "Allah".

Leiden. Als Präfekt des Hortus Botanicus in Leiden, der bis zum heutigen Tag besteht, pflanzte Carolus Clusius 1593 eine Tulpenzwiebel in diesem botanischen Garten. Im Frühjahr 1594 blühte dort die erste Tulpe; sie markierte den Beginn der Blumenzwiebelkultur in den Niederlanden. Eine Kultur, die turbulente Zeiten kannte. Das Pflanzenmaterial für seinen Garten erhält der Gelehrte und Sammler unter anderem aus Konstantinopel. Nach kurzer Zeit verbreitet sich die Kunde von der blühenden Pracht. Doch die seltenen Tulpen wecken auch dunkle Begierden: Allein 1596 werden 100 Stück aus dem Hortus Botanicus gestohlen, was zur Verbreitung der kostbaren Blumen in der ganzen Region führt. Aber nicht nur Diebe, sondern auch bettelnde Forscherkollegen machen Clusius zu schaffen. So schreibt er 1598 verzweifelt an einen Freund: "So viele fragen danach, dass ich, wollte ich jeder Forderung nachkommen, vollkommen meiner Schätze beraubt wäre, und andere reich wären." Zumindest an ausgewählte Blumenfreunde in Europa verschickt er einige Samen und Knollen, und so trat die Tulpe ihren Siegeszug durch Europa an - als Diebesgut oder als Geschenk unter Gelehrten.

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Unter der Signatur KS Nische C 13 bewahrt die Badische Landesbibliothek einen Band mit 72 Blumendarstellungen aus der Zeit Karl Wilhelms (um 1730). Dieses berühmte "Karlsruher Tulpenbuch" steht  digitalisiert im Internet.

Im 16. Jahrhundert ruft fast jede neue Pflanze große Begeisterung hervor. Gelehrte beschreiben und erfassen erstmals systematisch Flora und Fauna. Bei ihnen erregt besonders die Tulpe großes Aufsehen. Blumenzucht und Blumenmalerei waren eine zeittypische Liebhaberei barocker Fürsten. Insbesondere die Tulpe, erst um die Mitte des 16. Jahrhunderts in Europa bekannt geworden, erfreute sich wegen ihrer fast unübersehbaren Sortenvielfalt größter Beliebtheit. Das prächtig illustrierte Tulpenbuch des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach zeugt von der Tulpenbegeisterung, die sich im 17. und 18. Jh. in Europa verbreitete. Name und Pflanze wurden aus der Türkei importiert. Die Tulpenbücher dienten als Kataloge zur Bestandsaufnahme und als Werbemittel.

 


Carolus Clusius. Als einer der begnadetsten Botaniker seiner Zeit gilt der Franzose Charles de l'Escluse, auch Carolus Clusius genannt. Charles de l´Ecluse wurde am 19.2.1526 in Atrecht in der Grenzregion zwischen den Niederlanden und Frankreich geboren. Der Gepflogenheit der Humanisten entsprechend, nahm er den lateinisierten Namen Carolus Clusius an.  Er studierte zuerst Rechtswissenschaften, später Philosophie und Medizin, die damals ein besonders enges Verhältnis zur Botanik hatte. Seine große Vorliebe für die Botanik machte ihn bald in allen Fachkreisen bekannt, sodass er einer Berufung als Hofgärtner an den Hof Kaiser Maximilians II. nach Wien folgte.

Intolerante Gegenreformation. Im Jahre 1576 entlässt der katholische Habsburger Rudolf II., Sohn von Maximilian II., alle Angestellten mit protestantischem Glauben und somit endet auch die Anstellung des Protestanten Carolus Clusius als Hofbotaniker am Wiener Kaiserhof. Er findet in Balthasar Batthyány, dem ungarischen Palatinstellvertreter und Burgherrn von Güssing, einen Freund und Förderer. Er beginnt mit Unterstützung der Errungenschaften der angebrochenen Neuzeit sein Wirken im damals von Kriegswirren betroffenen Südburgenland. Mit der Erstellung von Listen pannonischer Pflanzen, mit der Beschreibung ihrer Standorte und mit der erstmaligen Aufzählung von Pilzen gilt er auch als der Gründer der Pilzkunde (Mykologie). Er beschrieb erstmals 105 Großpilze Pannoniens. Clusius stellte auch die erste systematische Aufzählung der Pflanzen der Region zusammen.  Im "Nomenclator pannonicus" sind über 530 Arten alphabethisch nach den lateinischen Gattungsnamen geordnet und beschrieben. Weiters befasste sich Clusius mit versteinerten Hölzern, römischen Grabinschriften, mit exotischen Vogelbälgen und mit Bienen.

Botanische Globalisierung. Seiner Liebe zu exotischen Pflanzen verdanken wir viele Einbürgerungen in Europa. So sind von ihm damals Kartoffel und Tabakpflanzen aus Amerika kultiviert worden. Auch den Flieder, die Rosskastanie und die Platane hat Clusius zu uns gebracht. Aus Konstantinopel hat Clusius weiters Samen und Zwiebeln der Kaiserkrone, von Tulpen, Narzissen, Schwertlilien und Hyazinthen bezogen. 

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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 28. Oktober 2009 )
 
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