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Lexikon der Ästhetik: Allgemeine Theorie der Schönen Künste PDF Drucken E-Mail
Freie Nachschlagewerke - Kunst und Unterhaltung
Lexikon, Ästhetik, Kunst, Kultur, Schweiz, Lexikon der Ästhetik: Allgemeine Theorie der Schönen KünsteDas Nachschlagewerk des Schweizers (in Berlin) Johann Georg Sulzer, die  "Allgemeine Theorie der Schönen Künste" (1771-1774) war die erste und für lange Zeit einzige Enzyklopädie im deutschen Sprachraum, die das weite Feld der Ästhetik in lexikalischer Form zu systematisieren und darzustellen versuchte.


Kostenlose Online-Recherche. Sulzer stellt die Ästhetik in Form eines Lexikons mit alphabetisch geordneten Einzelartikeln dar. Die Aufgabe der Kunst besteht nach Sulzer in der möglichst "lebhaften Rührung der Gemüther" und der "Erhöhung des Geistes und Herzens".

In dem Werk ist kostenlos online bei textlog.de recherchierbar. In teilweise sehr ausführlichen Darstellungen werden behandelt: Ästhetische Grundbegriffe (z. B. Charakter, Empfindung, Form, Genie, Geschmack, Klassisch, Komisch, Nachahmung, Natur, Pathos, Witz); Geschichte und Praxis der einzelnen Künste und ihrer Genres (Musik, Baukunst, Malerei, Zeichenkunst, Bildhauerei, Gartenkunst, Ballett, Oper, Operette, Theater, Rhetorik); Sach- und Fachbegriffe (z. B. Groteske, Harlekin, Kanon, Lyrisch, Metapher).

::: Freiklick :::> Johann Georg Sulzer - Allgemeine Theorie der Schönen Künste

Ästhetik als Lexikon. Anregungen erhielt Georg Sulzer durch M. Lacombes "Dictionnaire portatif des beaux arts". Nach französischem Vorbild - Sulzer war zunächst mit der Übersetzung eines französischen Wörterbuchs zur Kunst befasst - sind hier die Reiche der Literatur, Rhetorik, bildenden Künste, Architektur, Musik, Tanz- und Schauspielkunst in ihre Glieder zerlegt, alphabetisch zusammengestellt und mit historischen Abrissen versehen worden. Eine kleine Gruppe von Einträgen widmete Sulzer darüber hinaus einzelnen Personen. Sulzer stellt die Ästhetik in Form eines Lexikons mit alphabetisch geordneten Einzelartikeln dar.

Die Artikel vertraten die Ästhetik der Aufklärung. Seine Grundposition lässt sich so beschreiben: Die schönen Künste sollen der Natur darin nachstreben, dass sie den Menschen durch den Reiz angenehmer Empfindungen zum Guten erziehen. Beispielsweise ist gleich am Anfang die Rede von "Herz", "leidenschaftliche Empfindung". Musik ist die erste der schönen Künste, Gesang steht über der Instrumentalmusik. Zusammengenommen vertraten die Artikel die Ästhetik der Aufklärung. Die Kunst - und damit das Schöne - wurde dahingehend instrumentalisiert, dass beim Rezipienten Empfindungen geweckt werden sollten, die erziehend auf ihn einzuwirken vermochten. Der umfangreiche Artikel "Künste; Schöne Künste" gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Definitionsversuchen der Kunst überhaupt und im Falle des Stichworts "Denkmal" hat Sulzer dem ganzen bürgerlichen 19. Jahrhundert den Weg zum Umgang mit Monumenten gewiesen.

Johann Georg Sulzer. (* 16.10.1720 Winterthur, † 27.2.1779 Berlin) Sohn des Heinrich Sulzer, Ratsherrn und Seckelmeisters und der Elisabeth Künzli. Er schloss seine Studien am Carolinum in Zürich bei Johann Jakob Bodmer und Johann Jakob Breitinger 1739 mit der Ordination ab. Daneben nahm er naturwissenschaftlichen Privatunterricht bei Johannes Gessner. 1740-41 war er Privatlehrer in Zürich, 1741-42 Vikar in Maschwanden, 1742 Hauslehrer auf Schloss Wyden an der Thur und 1743-47 in Magdeburg. 1747-63 Professor der Mathematik am Joachimsthalschen Gymnasium in Berlin, 1765 Professor der Philosophie an der neu errichteten Ritterakademie, ab 1776 Direktor der philosophischen Klasse der Akademie der Wissenschaften Berlin (ab 1750 Mitglied). Seinen pädagogischen Schriften (u.a. "Versuch einiger vernünftiger Gedanken von der Auferziehung und Unterweisung der Kinder" 1745) ließ Sulzer praktische Tätigkeit als Reformer mehrerer preußischer Lehranstalten folgen. Sulzer gehörte zu den Schweizer Wissenschaftlern, die von König Friedrich II. sehr geschätzt wurden.

Nach langjähriger Vorarbeit erschien 1771 und 1774 sein Hauptwerk, die "Allgemeine Theorie der schönen Künste". Dieses Lexikon ästhetischer Begriffe fand trotz Kritik der jüngeren Künstlergeneration (Goethe u.a.) an der darin vertretenen moralisierenden Bestimmung der Kunst große Verbreitung und begründete Sulzers Stellung als Hauptvertreter der deutschen Ästhetik der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt seiner philosophischen Arbeit liegt auf der Ästhetik und Psychologie. In seiner Philosophie stellt Sulzer die Gefühle zwischen die eigentlichen, klaren Vorstellungen und die Begehrungen. Der Zweck des Handelns ist bei Sulzer die eigene oder fremde Glückseligkeit. Die Aufgabe der Kunst besteht nach Sulzer in der möglichst "lebhaften Rührung der Gemüther" und der "Erhöhung des Geistes und Herzens". Sie bilde in uns eine "verfeinerte Sinnlichkeit", die aber unter der "Führung der Vernunft" stehen müsse, um nicht in Fanatismus oder Weichlichkeit auszuarten.

CD-ROM, für diejenigen zum Kaufen, die das Werk zum Recherchieren auf ihrem PC haben wollen, denen das Online-Recherchieren nicht genügen will:

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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 27. Dezember 2009 )
 
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