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Die "Mär" von den unentschlossenen Wählern PDF Drucken E-Mail
Gedanken sind ::: FREI. ::: - Nachrichten und Berichte
Kognitive Dissonanz, Psychologie, Wahlpsychologie,  Die Theorie der kognitiven Dissonanz von Festinger geht von der Grundannahme nach einem Streben nach Harmonie, Konsistenz und Kongruenz in der kognitiven Repräsentation der Umwelt und der eigenen Person aus. Da Dissonanz unangenehm ist, motiviert sie dazu, die Dissonanz zu reduzieren.
 

Es sind im wesentlichen fünf Phänomenbereiche in denen Festinger die Reduzierung kognitiver Dissonanz vermutet: Nachentscheidungskonflikte, erzwungenen Einwilligung, Selektion von Informationen, in Frage gestellte Überzeugungen von sozialen Gruppen.  Für das Wahlerverhalten steht als Reduktionstrategie im Vordergrund, eine einmal getroffene Entscheidung oder Verhalten vor sich selbst und anderen zu rechtfertigen, also eine verstärkte Identifizierung mit der einmal getroffenen Entscheidung. Der Stammwähler ist also nicht nur "seiner Partei" treu, sondern zu allererst seiner einmal getroffenen Entscheidung.

:::Freiklick:::>  Kognitive Dissonanz

Dem steht nun nicht nur der reale Befund gegenüber, dass die Zahl der Wechselwähler zunimmt und die Wahlentscheidung immer weiter zum Wahltag hin verschoben wird. Die Therie der kognitiven Dissonanz würde eigentlich schon das nächste Wahlverhalten vorprogrammieren, indem die Zweifel an der Richtigkeit der Wahlentscheidung verdrängt und auf die Richtigkeit der Wahlentscheidung zurechtgebogen, harmonisiert werden.

Unstrittig ist aber Wechsel des Wahlverhaltens möglich und evident: Wenn der Wähler durch starke reale Erlebnisse seinen "Glauben" nicht mehr aufrechtzuerhalten in der Lage ist und vielleicht eine goldene Brücke zum politischen Ortswechsel vorfindet. Die politische Argumentation von den "gebrochenen Wahlversprechen" zielt beispielsweise nicht auf andere alternative Inhalte ab sondern eben auf jenen kognitiven Faktor, der eine einmal getroffen Entscheidung rechtfertigen soll(te). Die reale Erfahrung der Angleichung der Parteiprogramme der Volksparteien erleichtert zudem eine Harmonisierung eines Entscheidungswechsels. Es ist keineswegs ein Paradoxon sondern logischer Schluss, dass der "Einheitsbrei" eine Veränderung der Wahlentscheidung erleichtert und den Wechselwähleranteil erhöhen muss. 

:::Freiklick:::>  Unentschiedene Wähler sind nicht unentschieden

Nun steht eine neue aktuelle Studie zur Verfügung, die unterstellt, dass sich "Unentschlossene" längst entschieden haben, bevor sie es selbst wissen. Das Unbewusste trifft häufig schon eine Entscheidung, bevor man sich bewusst festgelegt hat. Das jedenfalls wollen italienische und kanadische Forscher herausgefunden haben: Selbst wenn ihre Probanden überzeugt waren, sich noch nicht für eine von zwei Möglichkeiten entschieden zu haben, ließ sich in ihrem Unbewussten bereits eine deutliche Präferenz nachweisen. In den meisten Fällen fand sich diese Tendenz in den später bewusst gefällten Entscheidungen wieder. Die Forscher rekrutierten für ihre Studie 129 Freiwillige aus der norditalienischen Stadt Vicenza. Dort gibt es eine heftige kontroverse Debatte um den Ausbau eines US-Militärstützpunktes, die die Forscher als Basis für ihre Untersuchung verwendeten. Würden Meinungsforscher also beispielsweise vor einer politischen Wahl die automatischen Assoziationen noch unentschlossener Wähler untersuchen, könnten sie den Wahlausgang besser vorhersagen, lautet das Fazit der Forscher.

 

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 27. August 2008 )
 
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