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UNO-Behindertenkonvention tritt am 3. Mai 2008 in Kraft PDF Drucken E-Mail
Rat + Tatsachen - Rechte in besonderen Lebenslagen
Behinderte, UN-Konvention, Ratifikation, Mit der Ratifikation durch Jordanien (am 31. März), Tunesien (2. April) und Ecuador (3. April) wurden die für das Inkrafttreten des Vertrags notwendigen zwanzig Ratifizierungen erreicht. Nach einer 30tägigen Frist wird die Konvention am 3. Mai 2008 für die Staaten, welche sie ratifizierten, verbindlich.
  

Festlichkeiten. Die entsprechenden Feierlichkeiten finden am 12. Mai im Hauptquartier der UNO in New York statt. Die UNO-Konvention zur Förderung und zum besseren Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderung (UNO-Behindertenkonvention, Übereinkommen) wird die Rechte von Menschen mit Behinderung im Allgemeinen stärken und die Behindertengleichstellung im Besonderen vorwärts bringen. Die Entstehung der Konvention ist für ein Menschenrechtsübereinkommen einzigartig. Sie wurde stark von den Betroffenen selbst mitgeprägt, was an sich eine Selbstverständlichkeit sein müsste. Das Übereinkommen wurde am 13. Dezember 2006 von der UNO-Generalversammlung verabschiedet.
Konkrete und programmatische Rechte. Die UNO-Behindertenkonvention beinhaltet grundsätzlich zwei Arten von Rechten: Die gerichtlich durchsetzbaren wie z.B. das Verbot des Staates, behinderte Menschen durch Gesetze zu diskriminieren, sowie die programmatischen Rechte, die fordern, dass Schritt um Schritt die Standards ausgebaut werden.

Moderner Behindertenbegriff.
Die UNO-Behindertenkonvention geht von einem modernen Begriff der Behinderung aus. Dieser basiert auf der Erkenntnis, dass der Ausschluss von Menschen mit Behinderung nicht in erster Linie die Folge einer persönlichen physischen oder psychischen Einschränkung ist, sondern vielmehr die Konsequenz einer nicht genügenden und adäquaten Berücksichtigung der Bedürfnisse dieser Menschen. Das Übereinkommen lehnt sich die International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an, welche drei Bereiche klassifiziert, in denen Behinderung möglich ist: erstens die Körperfunktionen und Körperstrukturen, zweitens die Aktivitäten und drittens die Partizipation. Dank dieser modernen Definition entfernt man sich vom Defizit-Ansatz.
  
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 29. April 2008 )
 
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