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Italienische Künstler in Österreichs Geschichte PDF Drucken E-Mail
Freie Nachschlagewerke - Kunst und Unterhaltung
 Kunst, Italien, Stukkatur, Barock, Migration; Kunst, Italien, Stukkatur, Barock, Migration; Österreich, Feldkirch, Immigration, Artisti Italiani in Austria, Diaspora, Befestigungsanlagen, Antike, mediterran, Kunstgeschichte, Die Künstler aus Italien erfüllten in Mitteleuropa eine bedeutende Kulturmission. Sie brachten uns die mediterrane Welt nahe, seit der Antike zum ersten und letzten Mal in dieser geistigen und formalen Komplexität. Sie strömten Ende des 15. Jahrhunderts in mehreren Immigrationswellen nach Österreich.


Künstler aus Italien. Das Projekt "Artisti Italiani in Austria" bietet faktographisches Material zu den im Laufe der Jahrhunderte in Österreich tätigen italienischen Künstlern und kann auch ein Beitrag zur Migrationsdebatte sein. Einer von ihnen - Gabriel de Gabrieli - baute das Palais Liechtenstein in Feldkirch. Ein unglaublich tolles Projekt.
:::Freiklick:::>    Artisti Italiani in Austria
Artisti Italiani in Austria. Täglich reden wir von Europa, dabei ist es in unseren Kulturstätten und Werken alltäglich. Ein Auge öffnet dafür das Projekt "Artisti Italiani in Austria", das eigentlich Förderung durch die EU und die zwischenstaatlichen Kulturpolitiken Österreichs, Italiens, der Schweiz, ja wohl auch der deutschen, tschechischen, ungarischen, slowenischen und kroatischen Stellen erfahren sollte. Die Seite liefert aber weit mehr als "nur" Kunstgeschichte. Die erfassten Biografien und Werkverzeichnisse, die Verwandtschafts- und Familienverhältnisse eröffnen einen Blick auf eine spezifische Migrationsform, die gerade heute angesichts der "Ausländer"-Diskussion den Blick schärfen könnte: Für Probleme der sprachlichen und nationalen Diaspora, für die kulturelle Entwicklung und auch die bis heute daraus resultierende andauernde Bereicherung der Gastkultur.
:::Freiklick:::>    Gabriel de Gabrieli erbaute das Palais Liechtenstein in Feldkirch
Seit dem Ende des 15. Jahrhunderts strömten italienische Künstler nach Österreich. Am Anfang wurden sie in dem seit 1529 unmittelbar von der Expansion des osmanischen Reiches bedrohten Land vor allem als Baumeister von Befestigungsanlagen geschätzt. Bald konnten sie sich auch im Bereich der "architectura civilis" und in allen anderen Kunstgattungen durchsetzen. Vorteilhaft und von grundlegender Bedeutung für ihren Erfolg zeigte sich auch die um sich greifende und alle Gesellschaftsschichten erfassende "italianità" der frühneuzeitlichen Gesellschaft. Die "italianità" setzte sich in der Literatur, in der Musik, im Theater, in der Architektur und in der bildenden Kunst durch und wurde zur universellen Sprache des politisch und konfessionell gespaltenen Kontinents.
Der italienische Künstlerstrom nahm während des 17. Jahrhunderts gewaltig zu und gipfelte vor der zweiten osmanischen Belagerung Wiens 1683. Damals hatten die italienischen Künstler in unseren Ländern eine unumstrittene Vormachtsstellung. Vor den anrückenden Türken verließen jedoch manche in Wien ansässigen Italiener 1683 das Land und kehrten nicht mehr zurück. Ihre Monopolstellung in der österreichischen Kunstszene war gebrochen und wurde nicht mehr wiederhergestellt. Seit dem 18. Jahrhundert beeinflussten neben der "italianità" zunehmend Impulse aus Paris die österreichische Kultur und später setzte sich in Mitteleuropa die angloamerikanische Globalkultur der Gegenwart durch.
Migration und Nationalismus. Ungeachtet ihrer enormen Bedeutung behandelte die österreichische Kunsthistoriographie die austroitalienischen Künstler lange Zeit stiefmütterlich. Irregeleitet von der engstirnig aufgefassten Kunstnationalität hielt unsere Forschung die Jahrhunderte zwischen der deutschen Renaissance und dem Auftreten der Künstlergeneration von Fischer von Erlach, Andreas Schlütter oder Johann Michael Rotmayr für eine dunkle Periode, die man nur mit Verlegenheit behandelte. Die Bedeutung der italienischen Künstler für die Verbreitung des antiken Erbes sowie der mediterranen Kultur in den Ländern nördlich der Alpen kann kaum hoch genug geschätzt werden.

Feedback. Das Projekt AIA vulgo "Artisti Italiani in Austria" bietet den Fachleuten und interessierten Laien faktographisches Material zu den im Laufe der Jahrhunderte in Österreich tätigen italienischen Künstlern. Die AIA-Datenbank wird im Internet in der Form einer Web-Seite zur Verfügung gestellt. Das Projekt wurde auf mehrere Etappen angelegt. Neben den biographischen Daten findet der Benützer in den einschlägigen und alphabetisch geordneten Texten jeweils Werkverzeichnisse, Abbildungen der erörterten Kunstwerke sowie eine ausführliche Bibliographie. Es wird beabsichtigt, die Texte und Abbildungen fortlaufend nach Bedarf und Möglichkeit zu ergänzen. Diesbezüglich erwartet der Projektleiter ein feedback seitens der Benützer. Zu dem Zweck wird die E-Mail-Adresse des Projektleiters angegeben. Die Texte werden von Studierenden der Kunstgeschichte der Universität Innsbruck verfasst. Die VerfasserInnen tragen die Verantwortung für die Richtigkeit der Angaben. Durch korrektes Zitieren respektieren sie das Copyright der verwendeten Quellen und der Sekundärliteratur. Das Gleiche wird von den Benützern der AIA-Webseite erwartet.
 
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