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Privatadoptionen: Häufig Kinderhandel! PDF Drucken E-Mail
Gedanken sind ::: FREI. ::: - Nachrichten und Berichte
Kinderhandel, Adoption, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Norwegen, SchweizSeit mehreren Jahren entwickeln sich Tendenzen, wonach Kinder vermehrt auch innerhalb der Herkunftsländer adoptiert werden. Terre des hommes hat sechs Aufnahmeländer (Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Norwegen, Schweiz) auf  Gesetzesgrundlagen und praktische Umsetzungen verglichen. Ein erschreckendes Ergebnis.
  

Kinderhandel. Neben bestehenden Unterschieden fiel vor allem der Mangel an Verantwortung der Aufnahmestaaten gegenüber Kindesentführung, Korruption, der Druck auf die biologischen Eltern oder auf Verantwortliche der Herkunftsländer sowie Dokumentenfälschungen auf. Privatadoptionen, das heisst ohne Vermittlungsstelle durchgeführte Adoptionen, sind insbesondere aus Ländern, welche das ‚Haager Übereinkommen über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption’ nicht ratifiziert haben, riskant. Marlène Hofstetter, Co-Autorin der veröffentlichten Studie "Adoption: à quel prix?", bekräftigt: "Privatadoptionen bieten ungenügende Kontrollmöglichkeiten. Die Adoptiveltern sind sich oft nicht bewusst, dass sie von gut organisierten Kinderhandelskreisen betrogen werden."
Haager Übereinkommen. Das Haager Übereinkommen wurde seit 1993 von fast hundert Staaten unterzeichnet und bestimmt Regeln gegen den Kinderhandel auf dem Gebiet der Adoption. Dennoch hat sich alleine in drei der sechs untersuchten Länder die Anzahl internationaler Adoptionen zwischen 2001 und 2005 fast verdoppelt (+94%). Bezeichnenderweise stammt die Mehrheit der adoptierten Kinder aus Staaten, welche das Haager Übereinkommen nicht ratifiziert haben. Wichtig ist jetzt, dass der Druck von Vereinigungen und Regierungen auf die Herkunftsländer gestoppt wird, damit die betroffenen Kinder nicht Opfer von skrupellosen Adoptionsverfahren werden.

Forderung. Auch der Privatadoption muss ein Ende gesetzt werden, da sie nicht die nötigen Garantien liefert. "Jedes Aufnahmeland muss dafür sorgen, dass Kinder durch das Gesetz und dessen Anwendung vor missbräuchlichen Praktiken geschützt werden", betont Raffaele Salinari, Präsident der Internationalen Föderation Terre des Hommes. "Das Haager Übereinkommen, welches in allen untersuchten Ländern in Kraft ist, wird noch nicht konsequent genug angewendet, um den Kinderhandel zu verhindern." Darum äussert Terre des hommes heute seine Empfehlungen gegen den Handel und für die Rechte der Kinder vor der Europäischen Union: Neue Richtlinien für verbesserte Praktiken sollten auf europäischem Niveau definiert werden.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 7. März 2008 )
 
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