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Digital: Fliegende Blätter 1845 - 1944 PDF Drucken E-Mail
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Digital: Fliegende Blätter 1845 - 1944Allgemeine Wertschätzung erfuhr das humoristisch-satirische, reich illustrierte Wochenblatt "Fliegende Blätter" für seine zielsichere, satirische Charakterisierung des deutschen Bürgertums und gelten als Kompendium humoristischer Zeitkritik. Als gleichermaßen künstlerisch wie drucktechnisch bedeutsam gilt es durch die hohe Qualität.
  

Biedermann und Bummelmaier. Die Fliegenden Blätter sind in ihrer Branche die Rekord-Zeitschrift: Sie begannen 1845 in München bei Braun & Schneider (unter anderem der Verlag Wilhelm Buschs) zu erscheinen und hielten bis fast zum Ende des zweiten Weltkriegs, bis 1944, durch – keine deutsche Satire-Zeitschrift erschien länger. Die einzelnen Nummern bestanden aus je acht, lange Zeit undatierten, Seiten und erschienen in einem wöchentlichen Turnus.

Beliebte Serienfiguren aus der Zeitschrift waren seit 1845 die beiden Typen Biedermann und Bummelmaier, aus deren Namen der Begriff Biedermeier entstand. Der Verlag sorgte durch die Schulung seiner Stecher dafür, dass die Drucke direkt vom Holzstock – erst ab 1885 im galvanischen Verfahren – eine erstaunliche Ausdrucksfähigkeit erreichten. Die Illustrationen in den fliegenden Blättern stammen von namhaften Künstlern wie z.B. Wilhelm Busch, Gustav Adolf Closs, Hans Kaufmann, Adolf Oberländer, Franz Graf von Pocci, Moritz v. Schwind und Carl Spitzweg.
:::Freiklick:::>   Fliegende Blätter (1845 - 1855)
Meyers großes Konversations-Lexikon. "Fliegende Blätter, humoristisches illustriertes Wochenblatt, das seit 1844, von den Holzschneidern Kaspar Braun (s.d. 11) und Friedrich Schneider gegründet, in München erscheint und durch seinen volkstümlichen, von jeder politischen Tendenz unabhängigen Witz und Humor allmählich die größte Verbreitung von allen deutschen Witzblättern gefunden hat. Die Begründer zogen hervorragende Künstler, wie Moritz v. Schwind, Spitzweg, F. Pocci, Ferd. Dietz, W. Diez, W. Busch u. a., und tüchtige schriftstellerische Kräfte zur Mitwirkung heran, und nach diesem Vorbild haben auch ihre Nachfolger gehandelt. Die beliebtesten Zeichner der »Fliegenden Blätter« sind gegenwärtig Adolf Oberländer (s.d.), E. Harburger (s.d.), René Reinicke (s.d.), H. Schlittgen, A. Hengeler, Mandlick, Flashar und Herm. Vogel. Auf die künstlerische Reproduktion der Zeichnungen, die lange Zeit ausschließlich durch Holzschnitte erfolgte, wird auch jetzt noch ein Hauptgewicht gelegt. Mit besonders großem Eifer bekämpfen die »Fliegenden Blätter«, aus deren Inhalt seit 1884 auch ein »Fliegende Blätter-Kalender« zusammengestellt wird, alle Torheiten der Mode und des Geschmacks im Geiste des gesunden deutschen Volkstums. Die 3000. Nummer des jetzt über den ganzen Erdball verbreiteten Blattes trug das Datum vom 23. Jan. 1903. Redakteur ist jetzt (1904) Julius Schneider, der Sohn des Mitbegründers."

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