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Digital: Abraham Kohn: Sechs Predigten in der Synagoge Hohenems PDF Drucken E-Mail
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Abraham Kohn, Synagoge, Predigt, HohenemsDer bedeutende Reformrabbiner Abraham Kohn wurde am 1.Januar 1807 im böhmischen Zaluzany geboren. Von 1833 bis 1844 wirkt er als Rabbiner in Hohenems und wird Mitglied von Abraham Geigers liberalen "Verein jüdischer Gelehrter".  Anfang September 1848 wird er in Lemberg tot aufgefunden: vergiftet.


Abraham Kohn. Abraham Kohn wurde am 1. Januar 1807, im böhmischen Zaluzany als Sohn einer armen Familie geboren, die mit aller Kraft versuchte, das Geld für seine Ausbildung aufzubringen. Den Berichten nach war er ein brillianter Schüler.
Hohenems. Von 1833 an ist Kohn als Rabbiner in Hohenems in Vorarlberg tätig. Ab 1837 - also in Hohenems - wird er Mitglied in Abraham Geigers "Verein jüdischer Gelehrter", einem Hort des liberalen Judentums. 1844 wechselt Abraham Kohn als Religionslehrer und Prediger nach Lemberg, wo er 1845 die überaus erfolgreiche Israelitische Normalschule mit begründet, 1846 provisorisch zum Kreisrabbiner ernannt wird und 1846 das Deutsch-Israelitische Bethaus eröffnet.
:::Freiklick:::>   Digitalisat: Sechs Predigten,
gehalten in der Synagoge zu Hohenems /, vom dortigen Rabbiner Abraham Kohn.
:::Freiklick:::>   Digitalisat: Offenes Sendschreiben an die Petitionaere
und sogenannten Verfechter des orthodoxen Judenthums gegen den Herrn Kreisrabbiner Abraham Kohn in Lemberg /, [Verfasser : Bernhard Frenkl].
:::Freiklick:::>   Digitalisat: Nachgelassene Schriften Abraham Kohn’s,
mit einer Biographie desselben /, verfasst von seinem Sohne Jakob Kohn; herausgegeben von Joseph Kobak. (hier auch eine ausführliche Biografie!)
:::Freiklick:::>   KOHN, ABRAHAM - JewishEncyclopedia.com    
Zeremonialgesetz. Als liberaler Rabbiner der zum deutschsprachigen Österreich hin orientierten jüdischen Kreise Lembergs bemühte sich Kohn um die Abschaffung all dessen, was ihm als sinnentleertes Zeremonialgesetz erschien, das seine Glaubensbrüder seinem Empfinden nach von einer wahrhaftigen Beziehung zu Gott abhielt. Er sprach sich gegen ein lange Zeit als sakrosankt verstandenes Brauchtum aus, etwa gegen die obligatorische Kopfbedeckung für verheiratete Frauen, gegen den Verzicht auf Lederschuhe während der Zeit des Schiwasitzens, oder gegen das Zerreißen von Kleidungsstücken bei einer Beerdigung. Seine persönliche Haltung spiegelt sich in seinen zahlreichen Veröffentlichungen wider, etwa in "Maimonides und die Rabbinen der germanischen Welt: ein schlagender Beweis, dass der Einfluss des Lebens auf das Gesetz mächtiger ist als der der Wissenschaft" (1839) oder "Leises Bedenken eines Rabbiners über die gegenwärtigen Hauptrichtungen in der Entwickelung des Judenthums" (1841).
:::Freiklick:::>  Quelle: Seines Bruders Mörder… (Jüdische Zeitung)  
Konflikt. In Lemberg ermahnt der charismatische Redner seine Gemeindemitglieder, dass "unsere Glaubensbrüder jedes Wissen um das Wesen unserer Religion bitterlich vermissen lassen, da ihre Erziehung entweder vernachlässigt oder verdreht wurde, so dass das Jüdischsein manch eines Juden nichts anderes ist als eine von den Vätern übernommene Ansammlung von Verboten, Forderungen und Bräuchen, denen sie unbewusst und in unheiliger Weise gehorchen." Seine Worte provozieren den Zorn der orthodoxen Gemeinschaft, die ihn wiederholt beschimpft und auch mal verprügelt. Als seine Ehefrau ihn einmal inständig bat, Lemberg zu Gunsten einer anderen Anstellung zu verlassen, soll er geantwortet haben: "Ich bin doch trotz allem unter Juden. Was sollen sie mir zu guter Letzt schon tun?" Anfang September 1848 wird er tot aufgefunden: vergiftet.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 1. April 2012 )
 
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