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Klimawandel, Wetter, CO², KlimakteriumVier mal  linksherum zu den Wechseljahren des Weltklimas:
...Hitzewallungen.
...Schwindel.
...Schlafstörungen.
...Schweißausbrüche.
  

1. Klick linksherum ...Hitzewallungen.  
Unter dem Mikroskop versuchen die Wissenschaftler herauszufinden, von welcher Pflanze das viele tausend Jahre alte Pollenkorn stammt. Weil jede Gras-, Strauch- oder Baumart nur bei einem bestimmten Klima wächst, wissen die Forscher so, ob es vor 5.000 Jahren heiß oder kalt war oder ob es vor 10.000 Jahren viel geregnet hat. Der Blick in den Schlamm verrät es. Das Team der Universität Bonn hat herausgefunden, dass das Klima vor 12.000 Jahren Achterbahn gefahren ist. Es gab abrupte Klimaschwankungen, auf die die Pflanzen sehr schnell reagiert haben. Warm- und Kaltzeiten wechselten sich rasch ab. Innerhalb von zehn bis zwanzig Jahren hatte sich damals das Klima extrem verändert. "Eine Generation von Menschen hätte es sehr, sehr hart getroffen", sagt der Paläontologe Thomas Litt.
2. Klick linksherum ...Schwindel.  
Die Behauptung, dass die jetzt stattfindende Erwärmung des Klimas nur mit der Erwärmung vor 120.000 Jahren vergleichbar ist, stimmt einfach nicht. Wir verfügen über Daten, die zeigen, dass es während der letzten zehntausend Jahre Perioden gab, die ähnlich warm oder sogar noch wärmer waren als heute. Ebenso ist es falsch zu behaupten, dass die jetzige Erwärmung sehr viel schneller abläuft als frühere Erwärmungen. Tatsache ist, dass es während der letzten zehntausend Jahre erhebliche globale und vor allem genauso schnelle Klimawechsel gegeben hat, die die Menschen sehr stark beeinflussten.
3. Klick linksherum ...Schlafstörungen.
Trotz Kyrill, Olli und anderen verheerenden Stürmen der vergangenen Sturmsaison, sind wir in Österreich immer noch im Bereich der ganz "normalen" Sturmvariabilität - dies bestätigt eine neue und in Mitteleuropa einzigartige 130 Jahre umfassende Sturm-Studie unter Leitung der ZAMG.
Dazu Projektleiter Dr. Christoph Matulla:
"Der stattfindende Klimawandel steht außer Frage, er ist aber in der Sturmtätigkeit noch nicht sichtbar! Seit den dreißiger Jahren findet zwar ein leichter Anstieg der Sturmtätigkeit in Zentraleuropa statt, wir liegen aber in der ganz normalen Sturmvariabilität. Zu Zeiten unserer Urgroßeltern am Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert war es sogar noch stürmischer als heute!"
Eine weitere wichtige Erkenntnis, die sich aus der taufrischen Studie ergibt: Die dramatische Verschärfung des Sturmklimas in Nordeuropa zwischen 1960 und 1995 ist in der Zwischenzeit zu durchschnittlichen Werten zurückgekehrt.
4. Klick linksherum ...Schweißausbrüche.
Genaue Temperaturmessungen gibt es etwa seit 100 Jahren, erst im Laufe des vergangenen Jahrhunderts hat die Dichte der Stationen in großem Umfang zugenommen. Aber auch heute noch gibt es für ein exaktes Klimaraster viel zu wenige Stationen, die sich global gesehen meist auf Ballungsgebiete konzentrieren, wo es auch aus anderen Gründen wärmer geworden ist. Im Meer oder großen unbesiedelten Gebieten ist die Stationsdichte aber noch sehr gering. Die Klima-Geschichtsforschung hat mittlerweile eine ganze Reihe von Möglichkeiten, historische Temperaturverhältnisse zu rekonstruieren.(Dendrologie, Bohrkerne, Pollenanalyse usw.)
Die für die Erwärmungsthese herangezogenen Temperaturkurven beginnen meist ca. 1850. Genau seitdem wird es wärmer, und die Kurve scheint eindeutig. Geht man aber weiter in der Geschichte zurück, ergibt sich ein weitaus differenzierteres Bild. Vor 1850 gab es eine wärmere Phase, deren Höhepunkt etwa um 1790 lag und in den Spitzen etwa mit der heutigen Situation gleich zu setzen sind. Noch deutlicher wird das Ganze, wenn man das gesamte letzte Jahrtausend betrachtet. Im Mittelalter, also vor 1000 Jahren, war es zumindest auf der atlantischen Seite der Nordhalbkugel noch etwas wärmer als zur Zeit. Es gibt aber auch schon Belege, dass  es auf dem ganzen Planeten wärmer war.
In England wurde Wein angebaut, ebenso in Polen, Grönland war tatsächlich eine grüne Insel im Süden, es gab Äpfelbäume und die Wikinger reisten von dem besiedelten Südteil nach Nordamerika, Island war eisfrei wie heute. Allgemein wird diese Phase als mittelalterliches Klimaoptimum bezeichnet. Auch zu dieser Zeit waren die Inlandgletscher weit zurückgezogen. Es bleibt also die Frage, warum war es damals so warm, auch ohne Industrialisierung. Es folgte dann die so genannte „kleine Eiszeit“, in der vor allem in Mitteleuropa die Temperaturen wesentlich niedriger waren, nicht kontinuierlich, aber im Mittel.Es war eine wesentlich unruhigere Phase mit sehr kalten Wintern, vielen Katastrophen.
  
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 23. Februar 2008 )
 
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