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Free mp3 - Leonhard Cohen: Die Gedanken sind frei! |
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Freie Ohren -
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 Es ist für CD-verwöhnte Ohren vielleicht nicht das ganz Wahre, aber der Live-Mitschnitt aus einem der vielen Solidaritätsauftritte von Leonhard Cohen in dem er das Lied in deutscher Sprache interpretiert, hat doch etwas Ergreifendes. Der Text des Liedes war in Deutschland mehrmals verboten.
Fliegende Blätter. Um 1780 wurde der Text zum ersten Mal auf süddeutschen Flugblättern veröffentlicht. Im Zeitraum zwischen 1810 und 1820 wurden Text und Melodie in "Lieder der Brienzer Mädchen" in Bern gedruckt. Im Jahr 1842 wird die Weise in dem Buch "Schlesische Volkslieder" von Hoffmann und Richter veröffentlicht. Der Grundgedanke des Liedes findet sich jedoch schon im 13. Jahrhundert bei Freidank (1229: "Diu bant mac nieman vinden, diu mine gedanke binden") und Walther von der Vogelweide (etwa 1170 bis 1230; "Sind doch Gedanken frei"), wie auch bei dem österreichischen Minnesänger Dietmar von Aist (12. Jhd.): "Die Gedanken, die sind ledig frei". Später wurde zu dem ursprünglich vierstrophigen Lied eine weitere Strophe hinzugefügt und verschieden liberale Studentenverbindungen verwenden den Text als ihr Bundeslied.
:::Freiklick:::> Free mp3: Leonhard Cohen: Die Gedanken sind frei! :::Freiklick:::> Text: Leonhard Cohen: Die Gedanken sind frei! Sophie Scholl. Die Tatsache, dass dieses Lied während der Deutschen Märzrevolution (1848/1849) und der Zeit des Nationalsozialismus (1933-45) in Deutschland verboten war, spricht für das unaufgebbare Motiv, das in diesem Liedtext zum Ausdruck kommt. Einer von Sophie Scholls Vater in ihrer Biografie erwähnten und gepriesenen Leitsätze war "Die Gedanken sind frei". Sophie wusste ihrem Vater auch diese Erziehung zu danken, indem sie beispielsweise nachts vor seiner Gefängniszelle im August 1942 "Die Gedanken sind frei" auf der Flöte für ihn spielte.
:::Freiklick:::> Free mp3: Alternative zum besseren Text-/Musikverstehen
Die Gedanken sind frei!
::: Freiklick! :::> Notenblatt (PDF-Datei) 1. Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten, sie fliehen vorbei, wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger sie schießen, es bleibet dabei: die Gedanken sind frei!
2. Ich denke was ich will, und was mich beglücket, doch alles in der Still, und wie es sich schicket. Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren, es bleibet dabei: die Gedanken sind frei!
3. Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker, das alles sind rein vergebliche Werke; denn meine Gedanken zerreißen die Schranken und Mauern entzwei: die Gedanken sind frei!
4. Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen, und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen. Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen und denken dabei: die Gedanken sind frei!
5. Ich liebe den Wein, mein Mädchen vor allen, sie tut mir allein am besten gefallen. Ich bin nicht alleine bei meinem Glas Weine: mein Mädchen dabei, die Gedanken sind frei!
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